Kapitel 18 -Lügen-

Atlan -Das geheime Abenteuer-

Metallische Laute drangen mit jedem Schritt an Atlans Ohren. Vor ihm ging ein Androide, der unmenschlicher nicht sein konnte. Hin und wieder drehte die Maschine den Kopf und funkelte mit seinen grün leuchtenden Augenhöhlen in Atlans Richtung. Der Arkonide hatte sich entschieden, sich führen zu lassen. Unter der Bedingung, dass sie durch den großen Saal gingen, durch den Towa ihn sowieso geleitet hätte. Und nun standen sie am Eingang der Halle und Atlan blickte in einen Raum voller metallischer Körper. Ähnlich und teilweise gleich dem, der ihn am Aufzug erwartet hatte. Hunderte mussten es sein.

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Bald Bald :D

Hier werdet ihr bald meine selbst gezeichneten Tarotkarten finden. Natürlich auch die dazugehörigen Interpretationen. Natürlich nicht, um die Zukunft vorher zu sagen, (das könnt ihr natürlich machen) sondern als Hilfe zur Psychologischen Arbeit und Analyse.

Lie-be Grüße

Kapitel 17 -Falsche Wege-

Atlan -Das geheime Abenteuer-

Kurz nachdem Atlan sich in den Flur gezogen hatte, durch den sein weiterer Weg ihn führen sollte, war etwas merkwürdiges passiert. Der Raumanzug der Howaren, den er von Towa erhalten hatte, hatte sich wie eine zweite Haut über seine Hände geschoben. Nun wirkte es, als wären von Anfang an Handschuhe über seinen aufgerissenen Händen gewesen. Über dem weißen Material, das Atlan nicht zuordnen konnte, zogen sich rote Fäden, wie auch beim Rest des Anzugs. Immer wieder leuchteten sie rot auf. Der Schmerz in den Handinnenflächen war verschwunden und nur eine angenehme Kühle blieb zurück. Wie auch schon bei der Wunde am Rücken spürte er zwar noch hier und da ein Kneifen aber dies war kein Vergleich zu den Schmerzen davor.

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Kapitel 16 -Dunkelheit-

Atlan -Das geheime Abenteuer-

Atlans Finger schmerzten, als er sich am Stahlseil des Aufzugs nach unten gleiten ließ. Um ihn herum war es, bis auf die Notfallbeleuchtung im Schacht, stockfinster. Phasenweise sah er nichts um sich herum. Wieso hatte er auch erwartet, dass es leichter werden würde? Dann hätte ES auch jemand anderen schicken können.

Eine Frage ließ ihn allerdings nicht los. Wieso sagte Quinn, sie würde ihn beschützen? Wovor? Und auf welche Weise tat sie das? Bisher hatte er angenommen, ihre Besuche in seinen Träumen und Gedanken wären das einzige Wirken dieser seltsamen Frau. Atlan hätte wohl ein ungutes Gefühl beschlichen, würde sich Quinns Anwesenheit nicht so richtig anfühlen. Allerdings schien seine Gefühls- und Gedankenwelt ein wenig aus dem Gleichgewicht geraten zu sein.

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Kapitel 15 -Schuld-

Atlan -Das geheime Abenteuer-

Atlan rührte sich nicht und musterte den Rücken der Frau, die sich immer weiter von ihm entfernte. Dort wo sich die Metallstäbe des Exoskeletts in ihre Haut schoben, war die Kleidung blutig. Der Arkonide schluckte einmal schwer. Die Beschwörungen Towas in seinem Ohr nahm er kaum noch wahr. Das Blut rauschte in seinen Ohren und seine Hand wandte sich fester um den Griff des Messers. Seine Finger knackten dabei gefährlich. Die Vernunft kämpfte mit allen Mitteln gegen die aufkommende Wut, die aus der Hilflosigkeit Atlans erwuchs und sich ausbreitete. Die Raserei versuchte ihn zu übermannen. Wie flüssige Lava, die alles Leben unter sich begrub. Sein Puls hallte dumpf in seinem Kopf wieder und verschlang noch die letzten Worte Towas, die mahnend zu ihm durchzudringen versuchten. „Töte mich…“ wimmerte die Frau vor ihm mit letzter Kraft und Atlan konnte noch sehen, wie sie sich gegen die Bewegung der Maschine auflehnen und sich umdrehen wollte. Knirschend drang das Geräusch reißender Haut an seine Ohren, ehe die Fremde begann zu schreien.

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Kapitel 14 -Entscheidungen-

Ein leises Rauschen holte den Schlafenden aus seinem Traum, zurück in die Wirklichkeit. Über ihm strahlt ein weißes Licht aggressiv, gleichsam einer Lampe, die man auf Terra wohl in einem Operationssaal gefunden hätte. Atlan kniff kurz die Augen zusammen und wandte den Kopf zur Seite. Ein Traum. Sein Blick blieb auf der Tür liegen, die ihn zu seinem nächsten, unfreiwilligen Auftrag führen würde. Und am Ende dieses Auftrages würde eine Frau warten, die ihresgleichen suchte. Wie in aller Welt schaffte sie es immer wieder, so tief in seinen Verstand einzudringen, dass er Wirklichkeit und Traum kaum mehr auseinander halten konnte? Und wieso tat sein Extrasinn nichts, um ihn zu warnen? Fragen über Fragen, die nun aber erst einmal warten mussten.

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Kapitel 13 -Ruhepause-

Atlan -Das geheime Abenteuer-

Towa wandte sich wieder seinem Schaltpult zu, an dessen Oberseite sich ein breiter Monitor befand. Als Atlan ein paar Schritte näher kam, nicht ohne Vorsicht natürlich, konnte er verschiedene Überwachungsanzeigen sehen. Einige bildeten die schlafenden Howaren in ihren gläsernen Gefängnissen ab, andere verschiedene Vitalfunktionen, passend zu den gezeigten Personen. Ein bedrückendes Bild, wie der Arkonide fand. Kurz huschte sein Blick über den weißen Kittel Towas. Er war sauber und neben ihm selbst war Towa vermutlich das Einzige hier im Raum, das nicht nach Verwesung stank. Selbst auf den Steuereinheiten waren die braunen Rückstände von getrocknetem Blut zu sehen. „Was passiert in diesem Raum?“, fragte Atlan ohne sicher zu sein, ob er die Antwort wirklich wissen wollte.

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1 -Die Flucht-

Der Traum vom Weltall -Blogroman-

Eliza richtete sich auf, kroch auf Kurro zu und legte ihre Arme vorsichtig um ihn, um den hageren jungen Mann an sich zu ziehen. Die beiden kannten sich nun schon ein paar Jahre und Eliza konnte sehen, wann Kurro am Ende seiner Kräfte war. Sowohl körperlich als auch mental verlangte dieses Leben hier unten alles ab. Hätte man es ihr erlaubt, sie hätte seine Schichten mit übernommen. Aber dafür würde nicht nur sie Prügel beziehen, sondern auch er. So blieb Eliza nichts anderes übrig, als ihm eine Stütze zu sein, wo und wann auch immer sie es konnte.

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Prolog

Der Traum vom Weltall -Blogroman-

Tagebucheintrag:

Als ich noch klein war habe ich viele Geschichten über Helden gehört. Vermutlich hat das jeder. Und heute wünschte ich mir, ich hätte einen Helden an meiner Seite. Die Tage in den Tunneln werden immer beschwerlicher. Ich bin sicher, ich habe heute gesehen, wie sie wieder jemanden hinaus gezerrt haben, der nicht mehr konnte. Es wird wohl nur eine frage der Zeit sein, bis mein Körper den Strapazen nicht mehr gewachsen sein wird und ich unter der Last eines Steins zusammenbreche. Aber heute habe ich meine Schicht noch geschafft. Meine Finger schmerzen, meine Füße bluten und ich stinke… aber ich bin am Leben. Hoffentlich kann ich das morgen Abend auch noch schreiben…

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